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Handball Damen von BSG Aktivist sind heiß auf Titel

Gräfenhainichen - Nach Platz drei im Vorjahr wollen Gräfenhainichens Handballerinnen in diesem Spieljahr mehr und liebäugeln mit dem Meistertitel. Als Favorit indes sieht man sich nicht, diese Rolle kommt wohl am ehesten dem Viertligaabsteiger HSV Magdeburg zu.Die Sportschülerinnen streben sicher den direkten Wiederaufstieg in die Mitteldeutsche Oberliga an, mussten aber am vergangenen Wochenende beim 25:25 gegen TuS Magdeburg-Neustadt erkennen, dass dieses Vorhaben kein Selbstläufer wird.

Die drei Aufsteiger SV Blau-Rot Coswig, SV Oebisfelde und HC Burgenland II sind allesamt für Überraschungen gut und im Gräfenhainichener Lager ist man froh, die Aufgaben gegen Coswig und Oebisfelde bereits gelöst zu haben.

Vier neuer Spielerinnen

Den Erfolg der Unternehmung Landesmeistertitel sollen neben den gestandenen Spielerinnen des BSG auch vier Neuzugänge sichern: Vom SV Concordia Delitzsch kam Marie-Sophie Mayer, vom Langenbogener SV Luisa Franke, vom HSC Potsdam kam Lisa Hesselmann und vom Drittligisten HV Chemnitz Michelle Sandner.

Die BSG-Damen starteten bereits am 8. September in die neue Saison 2018/19 und empfingen im ersten Spiel in heimischer Halle Blau-Rot Coswig. Man nahm den Gegner alles andere als leicht und bereitete sich konzentriert auf das Spiel vor. Eine volle Wechselbank mit bis in die Zehenspitzen motivierten Spielerinnen, spezielle taktische Maßnahmen und die Forderung von Jens Bertuleit, nach wie vor Trainer der BSG-Frauen, von Anfang an hohes Tempo zu gehen sollten den Erfolg im Auftaktspiel sichern.

Mit Anpfiff der Partie lieferten die BSG Aktivistinnen das gewünschte Spieltempo und zeigten ein energiegeladenes erstes Saisonspiel. In der 6. Minute stand es bereits 6:3, was das Team bis zur Halbzeit zu einem 17:8 ausbauen konnte.

Mit Motivation und Siegeswillen ging es in die zweite Halbzeit. Den 120 Zuschauern wurde eine souveräne zweite Hälfte gezeigt, geprägt von Tempogegenstößen und einer guten Abwehrarbeit. Spätestens beim 32:17 in der 51. Minute war das Spiel entschieden. Es zeigte auch, dass sich die Neuzugänge gut in die Mannschaft eingefügt haben und das Spielgeschehen mitbestimmen konnten. Am Ende stand ein nie gefährdeter 41:20-Sieg gegen die Elbestädterinnen ins Haus.

Eine Woche später sollte es bedeutend schwerer werden. Das zweite Saisonspiel brachte die erste Auswärtspartie – und das beim Aufsteiger und aktuellen Landespokalsieger SV Oebisfelde. Gräfenhainichen wollte endlich mal wieder in Oebisfelde gewinnen – von sieben Spielen in Oebisfelde konnte man bis dato nur eines gewinnen und einmal mit einem Remis die Platte verlassen.

Solide Abwehrleistung

In den ersten überragenden 15 Minuten beherrschte man die Gastgeberinnen in allen Belangen, die gut agierende Deckung stellte die Gegnerinnen vor schwierige Aufgaben und man konnte durch Tempogegenstöße einfache Tore erzielen. Die Gastgeberinnen kämpften verbissen und der Halbzeitstand von 20:16 zeigte, dass eine harte zweite Halbzeit zu erwarten war. So kam es dann auch, Oebisfelde konnte bis zur 43. Minute auf 23:23 ausgleichen und ging zwei Minuten später sogar mit 25:23 in Führung. Jetzt besann man sich in den Reihen der BSG auf das eigene Spielvermögen, erzielte in der 47. Minute den Ausgleichstreffer zum 26:26.

In der 56. Minute dann die Vorentscheidung: Aktivist ging mit 31:29 in Führung und bauten diese zum 33:29 aus. Den Gastgeberinnen gelang noch das 30:33, aber da war das Spiel bereits gelaufen. Eine solide Abwehrleistung über 60 Minuten und das bessere individuelle Leistungsvermögen waren ausschlaggebend für den Auswärtssieg.

(mz)

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